Maske
Mas|ken|bild|ner(in), der/die: ist üblicherweise für das Schminken und Frisieren von Darstellern beim Theater, der Oper, Musical, Film und Fernsehen zuständig. Die Tätigkeiten umfassen nicht nur das Schönschminken, sondern auch das optische Verwandeln des Darstellers in andere Gestalten, z.B. eines jungen Menschen in einen alten Menschen. Und eine wichtige Zutat darf in der Maske bei den Freilichtspielen nicht fehlen: die blubbernde Trauben-Kaltschale.
Vier professionelle Schminkplätze stehen im Gewölberkeller des Vereinsheims zur Verfügung und ein Team von rund acht Maskenbildner(inne)n wechselt sich im Laufe der Spielzeit bei der Arbeit an den Darsteller(inne)n ab. Regelmäßige Fortbildungen sorgen für ein gleichbleibendes Niveau.
Silvia Birn, seit vielen Jahren verantwortlich für die Maske, berichtet über ein wichtiges Theatermetier bei den Freilichtspielen: „Nach Typisierung der Darsteller durch den Regisseur(in) und nach Rücksprache mit der Kostümbildnerin, beginnt die Arbeit der Maske - zunächst mit der Inventur. Was können wir aus dem Bestand verwenden? Welche Materialien müssen besorgt werden? Das Team in der Maske muss für jedes Wetter und für alle Hauttypen gerüstet sein: für nasse und trockene, für kalte und heiße Tage, für Empfindliche und Hyperempfindliche, für Leute, denen es nicht schnell genug geht und für solche, denen alles zuviel erscheint. Alles kein Problem! Mit professioneller Theaterschminke und Lockenstab, Geschick und Geduld, lassen sich auch schwierige Fälle lösen.“
Mit der Spielzeit 2017 übernimmt Jörg Schönbeck, ebenfalls langjähriges Mitglied der Freilichtbühne, die Verantwortung für die Maske.